Reisebericht von unserer Rom-Assisi-Reise vom 28. September bis 5. Oktober 2015

Am Montag, den 28. Sept. früh morgens noch während der totalen Mondfinsternis

fuhren wir mit Manfred und Moni Mauer mit insgesamt 40 Pilger von Driedorf und Herborn nach Rom. Der erste Tag führte uns durch die schöne Schweiz,

die italienischen Provinzen und die Toskana mit ihrem besonderen Reiz. In Piacenza übernachteten wir.

Der zweite Tag führte uns dann schon am frühen Nachmittag in die ewige Stadt. Ganz nahe bei St. Peter war unser Hotel „Casa da noi“. Die Wege zu den Zentren lernten wir sehr schnell kennen.

Schon am Mittwochmorgen erlebten wir Papst Franziskus ganz nahe bei der Audienz am Petersplatz, gerade erst zurück von seiner anstrengenden Kuba-Amerika-Reise. Er wirkte noch etwas angespannt, doch mit großer Ausstrahlung.

Am zweiten Tag in Rom begleitete uns Marco von der Engelsburg


bis zur Spanischen Treppe.
Dazwischen der Trevi-Brunnen, leider aber wegen Renovierungsarbeiten ohne Wasser.

Dafür war es am nächsten Tag umso nasser. Denn Marco führte uns tapfer durch starken Regen in das antike Rom, von der „Schreibmaschine“

bis zum „Kolosseum“.

Am nächsten Tag führte uns dann statt Marco seine Kollegin, die bayrische Römerin Brigitte, durch das christliche Rom. Trotz Bus-Streik kamen wir dank ihrer guten Führung gut von Ort zu Ort und mussten nicht den ganzen Weg zum Lateran erwandern.


Am Nachmittag ging es dann durch die vatikanischen Museen mit viel Geschiebe und Gedränge in die Sixtinische Kapelle.
Der nächste Tag stand zur freien Verfügung und jeder hatte die Gelegenheit mit Bus, Metro oder zu Fuß noch das zu erkunden, was ihn besonders noch interessierte: die Petruskuppel zu besteigen,

die Katakomben,

St. Paulus vor den Mauern,

St. Maria von Trastevere

zu besichtigen, Aussichtspunkte wie das Garibaldi-Denkmal mit herrlichem Blick über Rom anzusteuern
oder auch einmal rund um den kleinsten Staat der Welt, den Vatikan zu wandern.

Der erste Heimreisetag führte uns nach Assisi,

der kleinen und wunderschönen mittelalterlichen Stadt des Hl. Franziskus und der Hl. Clara,




von der wir alle, trotz kurzem Aufenthalt, einen bleibenden, und sehr schönen Eindruck gewonnen haben.

Einige aus der Gruppe bekundeten, dass sie hier wohl nicht das letzte Mal gewesen waren. Das Nachtquartier fanden wir schließlich am Stadtrand von Bologna!

Die äußerst gesellige Reisegruppe fühlte sich sehr wohl und war stets in guter und freudiger Laune. Sicher und ohne Komplikationen führte uns Manfred und Moni am letzten Tag wieder gesund nach Hause zurück! Es bleibt eine wunderschöne Pilgerreise für alle in sehr guter Erinnerung.

Paul Schermuly

Reiseber(ged)icht über unsere Rom-Assisi-Reise
28. September bis 5. Oktober 2015

Verfasst während der Heimfahrt im Bus zwischen Bologna und Gotthard von
Barbara Heinle

Zum Ende neigt sich langsam unsere Reise –
ich will sie Revue passieren lassen auf meine Weise.
Letzten Montag - morgens in der Früh
sammelten Manfred und Moni uns ein - ganz ohne Müh´.
Pünktlich standen alle bereit,
manche allein, viele zu zweit.
Der Tag begann schon mit einem ganz besonderen Erlebnis –
wir sahen eine seltene Mondfinsternis.
Gespickt von besonderen Erlebnissen war dann auch die ganze Reise,
jeder genoss sie auf seine Weise.

Wir fuhren durch Landschaften aller Art,
sehr kurzweilig und interessant war schon die Fahrt.
Vorbei an Seen, durch grüne Täler, über die Berge oder darunter;
mal waren wir müde, mal munter.
Erst gings durch halb Deutschland, dann durch die schöne Schweiz,
die italienischen Provinzen, die Toscana mit ihrem ganz besonderen Reiz.

Am zweiten Reisetag – früh am Nachmittag
die Ewige Stadt schon vor uns lag.
Ganz nahe bei St. Peter war unser Hotel.
Die Wege zum Zentrum kannten wir schnell.
Schon am Mittwoch kamen wir voll auf unsere Kosten –
Papst Franziskus passierte in nächster Nähe unseren Posten!
Eine große Ausstrahlung für viele hat dieser Mann,
der für die Kirche hoffentlich noch viel bewirken kann.

An zwei Tagen war Marco unser Begleiter,
er führte uns von der Engelsburg bis zur Spanischen Treppe immer weiter.
Dazwischen der Trevi-Brunnen war leider ohne Wasser –
dafür war´s tags darauf umso nasser!
Marco führte uns tapfer durch den Regen –
diesmal waren die Straßenhändler mit ihren Schirmen ein Segen.

Das antike Rom – an jeder Ecke eine Wucht,
wo man nie lange nach der nächsten Sehenswürdigkeit sucht.
Ganz Rom ein riesiges Museum –
von der „Schreibmaschine“ bis zum Colosseum!
Vom Petersdom bis “Paul vor den Mauern“
Überall „Oh“- und „Ah“-Momente lauern.
Und waren wir vom vielen Staunen platt –
Im Casa tra Noi ruhten wir gut und wurden alle satt.

Auf sympathische Art führte uns die bayrische Römerin Brigitte
durch das christliche Rom viele Schritte.
Trotz Streik kamen wir dank ihrer gut von einem Ort zum andern
und mussten nicht den ganzen Weg zum Lateran erwandern.
Durch die vatikanischen Museen und die Sixtinische Kapelle
wurde man geschoben durchs Gewühl –
die Menschenmenge war da fast zu viel!

Im „Wagen von der Linie 8“
hat der Pauli mit seiner Ruth schöne Stadtrundfahrten gemacht. (Insider ?)
Wir alle erkundeten Rom in alle Richtungen zu Fuß, mit Zug, Bus oder Metro
und kamen immer wieder zurück nach St. Pietro.

Der Blick von der Kuppel ganz oben
lässt das Herz frohlocken und man kann nicht anders, als Gott zu loben!
Auch den Blick von der Kuppel nach innen
genießt man mit allen Sinnen.
Wir hatten sogar das Glück von dort oben einer Priesterweihe beizuwohnen -
mehr kann sich das Treppen steigen wirklich nicht lohnen!
Susanne hat auf der Kuppel (mit Hilfe von Andrea und Ralf) ihre Höhenangst bezwungen
und sich dann auch noch zur Besteigung der Engelsburg aufgeschwungen.

Die italienischen Regeln im Verkehr
versteht man als Deutscher eher schwer.
Den Kindern ein Vorbild – bei Rot über die Straße –
so macht das in Rom die breite Masse.
Sich in den vollen Bus quetschen mit Gewalt,
da kennt der Römer kein Halt.
Da hilft es nicht, zu diskutieren,
da muss man sich integrieren!

Hunger musste auch keiner leiden,
an jeder Ecke gab es diverse Gaumenfreuden.
Von Espresso über Gelati, Pizza und Panini aller Sorten,
bekam man alles mit wenigen italienischen oder englischen Worten.
Am Ende der Tage sagen wir „Arrividerci – auf Wiedersehn“!
Über Langeweile wird sich keiner beschweren.
Wohl keiner hat alles von Rom gesehen,
es bleiben noch Ziele zum Wiederkehren!

Der erste Heimreisetag führte uns nach Assisi – vom hl. Franz die Heimatstadt,
wovon man einen schönen Eindruck gewonnen hat.
Damit uns die wichtige Hintergrund-Info nicht fehlt,
hat Paul uns auf der Fahrt dorthin interessant vom Leben des Heiligen erzählt.
Sehr eindrücklich waren auch hier die verschiedenen Stationen.
Ein ausführlicher Besuch würde sich sicher lohnen.
Hiermit bestellen wir – lieber Manfred und liebe Mona
Eine Fahrt: vier Tage Assisi und einen in Roma!